öffentliche Versammlung 23. Juli 2021

Geplantes Baugebiet "Höll" gekippt.

Na das war dann doch ein echter Knaller, den Architekt Alexander Rolf den 40 Besucher:Innen unserer Versammling am 23. Juli im Gasthaus Giermindl in Straßkirchen präsentieren konnte. BM Putz hatte ihn am gleichen Tag angerufen und und das Projekt Baugebiet „Höll“ für beendet erklärt. Die ursprüngliche Idee des Frischen Wind, den Befürwortern und Gegnern des Projektes in dieser Versammlung ein Podium anzubieten für Ihre jeweiligen Standpunkte zu werben, wurde schon im Vorfeld vom Bürgermeister torpediert. Der Planer der Investoren, Architekt Dieter Spörl, sah sich veranlasst in der Gemeinde nachzufragen, ob denn seine Teilnahme an dieser Veranstaltung genehm sei. BM Putz habe ihm zu verstehen gegeben, dass er nicht wolle, dass er auf einer Versammlung einer politischen Gruppierung der Gemeinde spreche. Irritierend ist die Tatsache, dass ein Bürgermeister sich erdreistet die im Grundgesetz verankerte Aufgabe von Parteien zur Mitwirkung an der politischen Willensbildung auf lokaler Ebene zu unterminieren. Ein Mysterium bleibt auch, warum er diesen mit der Fraktion der Freien Wähler besprochenen Sinneswandel hinsichtlich der "Höll" zuerst Herrn Rolf als Botschaft für die FRIWI-Versammlung mitteilte, nicht aber jenen Vertretern der Gemeinde, die darüber final zu entscheiden haben: den Gemeinderät:Innen aller Fraktionen. Bei der Versammlung hat die Nachricht natürlich für recht gute Stimmung gesorgt, zu der dann auch die Vorstellung von Sascha Müller als neuen Kreisrat gut passte. 3. Bürgermeister Christian Maier wünschte ihm viel Erfolg bei seiner Arbeit sund verband mit der Tatsache, dass es in der Gemeinde Salzweg jetzt 7 Kreisräte gibt auch die Hoffnung den Stadtbus wieder nach Salzweg holen zu können. Zuvor hatte schon FriWi-Vorsitzende und Fraktionsprecherin von Grüne/Fricher Wind  im Gemeinderat, Elisabeth Sanladerer-Fuchs einen kleinen Überblick über aktuell im Gemeinderat anstehende Themen gegeben. Hauptthema des Abends aber blieb das geplante Baugebiet „Höll“. Trotz der scheinbar schon gefallenen Entscheidung gegen das Projekt erläuterte Hr. Rolf nochmal schlüssig und nachvollziebar seine Einwände gegen das Projekt. Nach etlichen Wortmeldungen aus der Zuhörerschaft beendete Versammlungsleiterin Elisabeth Sanladerer-Fuchs den offiziellen Teil einer doch recht denkwürdigen Versammlung.

Proppevoller Saal beim Giermindl: Unser Engagement gegen untaugliche Siedlungspolitik zeigt Wirkung.             (Foto: Wildfeuer)

 

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