Unsere Aktivitäten

Covid19 und die daraus zwangsläufig resultierenden Maßnahmen machen vieles sichtbarer, was vorher an Defiziten einer Gesellschaft, die sich überwiegend auf die ökonomische Verwertbarkeit von allem und jedem fokussiert, auch schon augenfällig war. Vieles davon haben wir thematisiert, haben Workshops, Veranstaltungen, Diskussionen dazu initiiert. Daran sei zwischendurch an der Stelle auch mal erinnert. Wer sich die Mühe macht, etwas genauer hinzuschauen, dem sind die Risiken dieses radikalmarktwirtschaflichen Treibens schon länger offenbar. Doch selber in privilegiertem System es sich erstmal bequem gemacht, ist der Wille zur Einsicht, man könnte sich das Leben auf Kosten anderer recht bequem eingerichtet haben, ein doch arg begrenzter. Umso notweniger bleibt es, wachsam und mahnend zu bleiben hinsichtlich dessen, was bei gleichbleibender Art des Wirtschaftens uns und vor allem nachfolgenden Generationen an zerstörerischer Wucht noch begegnen würde.

Inmitten einer Katastrophe gibt es derer genug, die von sich behaupten, man hätte es immer schon gewußt. Doch gilt es eben jenen, die heute noch Wachstum predigen und es morgen dann gewußt haben wollen, die Chance zur Profilierung zu nehmen. Wir nehmen schon für uns in Anspruch, bei Zeiten die Finger in sich öffnende Wunden zu legen. Schon lange vor Corona und Tönnies waren die Misstände in der Lebensmittelindustrie nur allzu offensichtlich. Deshalb sind wir ganz vorne mitmarschiert bei denen, die die Agrarindustrie satt haben. Wenn eine Bundeslandwirtschatsministerin jetzt glaubt, mit ein paar auf das Kilo Fleisch aufokruierten Cent, Mißstände beheben zu können, dann ist sie entweder arg naiv oder eben zu tief verbunden mit denen, die solche menschen-, tier- und schöpfungsverachtenden Praktiken perfektionieren. Zu tief sitzt die Gier in den Herren vom Schlage eines Hoeness oder Tönnies, als dass sie sich nicht Mechnismen schon ausdenken würden, wie sie auch noch einen Großteil dieser 40 ct/Kilo einsacken könnten. Und Frau Klöckner taugt da mehr als Werbepüppchen für Nestle denn als Verantworliche dafür, wie anständiges landwirtschaften zu organisieren wär. Es gibt eine überwältigende Mehrheit dafür, dass Arbeit ordentlich zu bezahlen, Tiere vernünftig zu behandeln, und Lebensmittel gesund zu produzieren sind. Dafür gilt es Regelungen zu finden und Standarts zu definieren, an denen sich auch genannte Herrschaften zu halten haben. Jetzt ist ein solches System, das auf sklavenähnlicher Ausbeutung, Tierquälerei und Umweltzerstörung fußt als solches schon perfide. Die Niedertracht kennt hier aber keine Grenzen, fließen doch auch noch immense Summen an Steuergeldern als Subventionen ein in dieses System das dann ein paar wenige Multimillionäre, Scharen an Ausgebeuteten, viel Tierleid und jede Menge Fressalienmüll produziert.

Und auch zu der regelmäßig ob rassistisch bedingter Morde aufflammeden Rassismusdiskussion haben wir uns nicht erst zu Wort gemeldet, als Mitbürger unserer Gemeinde so traurig machende Erfahrungen erdulden mußten.

Regelmäßig laden wir Fachleute ein, die zu brisanten Themen fundiertes zu sagen haben. So eben auch zu dem Thema, das über einen Fortbestand der Erde in seiner jetzigen Form mitentscheidend sein wird: der menschgemachte Klimawandel und seine für die Menschheit existenzbedrohenden Auswirkungen bleibt aktuell das drängenste Problem auch wenn tagesaktuelle Pandemiezahlen es medial überlagern. Stöbern sie ruhig weiter auf diesen Seiten. Sie werden überrascht sein wie aktuell vieles von uns thematisierte geblieben ist.

 

Gemeinderatswahl 2020

3 Gemeinderäte bestätigt

Leichter Zugewinn für Frischen Wind

 

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